Was ist BewusstSEIN?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier die exakt richtige Beschreibung für dieses große Wort geben kann. Worte sind immer nur eine Reduktion des Tatsächlichen, Wahrhaftigen. Ich bin also bestrebt, eine Beschreibung dessen zu finden, was ich damit – inzwischen – verbinde.

  • Für viele Menschen steht Bewusstsein für Verstand, ähnlich synonym wie der Geist für manche Menschen mit Verstand assoziiert wird.
  • Für manche Menschen wird Bewusstsein damit in Verbindung gebracht, dass sich ein Mensch seiner selbst bewusst ist. Diese Definition fällt für mich unter dem Begriff der Bewusstheit.

Unter Bewusstsein verstehe ich

etwas größeres ganzes, etwas, was uns alle miteinander verbindet, was immer da ist, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Da unsere Sprache ja sehr genau ist, fällt auf, dass immer nur von einem Bewusstsein gesprochen wird und nicht vom Bewusstsein von Peter, dem Bewusstsein von Maria u.s.w. Gibt es also tatsächlich nur das eine BEWUSSTSEIN? Und wo findet ‚mein/dein/unser’ Denken eigentlich statt?

Alles ist mit allem verbunden

In einer Beschreibung, die mir sehr gut gefällt, las ich einst, dass Bewusstsein das Feld ist, aus dem all unsere Energie gespeist wird. Es ist immer da. Durch den denkenden Verstand können wir uns aber immer wieder von diesem umspannenden Einheitsfeld abtrennen. Nur so ist es auch zu erklären, dass Menschen einander Leid antun oder die Natur ausbeuten. Wer sich seiner Verbindung zum BewusstSEIN bewusst ist, kann verschiedene Handlungen nicht mehr ausführen, weil alles mit allem verbunden ist.

Das wird von manchen auch als das Erwachen bezeichnet. So gesehen sind jetzt noch viele Menschen im Halb- bzw. Dämmerschlaf – auch wenn sie im außen sehr aktive Menschen sind.

Die Wahrnehmung von BewusstSEIN kann durch Meditation, aber auch in anderen Situationen/Zuständen erreicht werden, meist dann, wenn Denken aussetzt. Unser bewusst denkender Verstand hat sich viel ausgedacht, um uns an diesen Zuständen zu hintern, so als hätte er Angst um seine Daseinsberechtigung. Er hat es sogar geschafft, sich so wichtig zu machen, dass viele von uns glauben, das Denken sei Bewusstsein (siehe oben).

Eine gesunde Schlafkultur

Zum Glück hat die Natur es so eingerichtet, dass wir jeden Tag – oder besser jede Nacht – in Zustände kommen, in denen das Denken aussetzt, nämlich in den Tiefschlafphasen. In diesen gelangt das BewusstSEIN wieder ganz zu uns und durchdringt uns mit seiner ganzen Energie, lädt uns auf. Daher sind diese Phasen im Schlaf so wichtig.

Das Organ, welches entscheidend daran beteiligt ist, das ist die Epiphyse, die Zirbeldrüse, unser eigentliches drittes Auge. Sobald Dunkelheit eintritt, wandelt sie Serotonin in das für den Schlaf und Traum so wichtige Melatonin um, weiter wird dieses in Pinoline transformiert. Dem Umstand, dass wir seit der Elektrifizierung immer mehr künstliches Licht verwenden, ist es geschuldet, dass auch immer mehr Menschen an Schlafstörungen leiden bzw. nicht mehr so gut regenerieren. Dabei bräuchten wir diese gute Regeneration umso mehr, da wir häufig unter größerem Leistungsdruck stehen sowie zusätzliche Belastungen durch Elektromagnetosmog, Chemikalien… haben als je zuvor. Eine gesunde Schlafkultur ist also ein wichtiger Aspekt, um mit dem BewusstSEIN regelmäßig in guten Kontakt zu kommen.

 

Ist es möglich mit dem BewusstSein in Kontakt zu sein

und dabei noch zu denken? Oder umgekehrt formuliert: kann ich während des Denkens in voller Präsenz SEIN, als Ausdruck der Verbindung mit BewusstSEIN? Ich würde mich über einen regen Austausch zum Thema BewusstSEIN sehr freuen.

Auch dazu möchte Bewusstsein-24 anregen. Schreibe  gerne hier Deine Kommentare.