Markus Gollmann

Meine Entscheidung, Medizin zu studieren, traf ich seinerzeit aus der Vorstellung heraus, damit mehr als nur die Gesundheit von Menschen beeinflussen zu können. Schon früh interessierte ich mich für die größeren Zusammenhänge, wie sie Einfluss auf unser Leben und Wohlbefinden nehmen. Von daher umfassen meine „Studien“ nicht nur medizinische Themen, sondern auch Bereiche wie Kommunikation, NLP, Wirtschaft, Ethik, Philosophie, Religion, integrales Tantra, Biologie, (Quanten-) Physik, Mathematik, (Permakultur-) Landwirtschaft und so manches mehr. Ich möchte nicht behaupten, in irgendeinem dieser Themen Experte zu sein – dazu fehlte mir möglicherweise die Motivation und der Fleiß.

Mir ist es wichtig,

Gesamtzusammenhänge zu ergründen und daraus einerseits individuelle Handlungsmöglichkeiten zu erstellen, aber auch den Blick zu haben auf das große Ganze: wie kann ich als Individuum mein Handeln danach ausrichten, dass es mich fördert und unterstützt in meinem SEIN bzw. meiner persönlichen Entwicklung, dabei möglichst niemanden schadet (was in Anbetracht der Komplexität der Auswirkungen unserer Handlungen teilweise sehr schwer abzuschätzen ist) und im Idealfall sogar die Erde mit all ihren Lebewesen erhält und fördert.

Im Laufe meiner Recherchen stieß ich auf Informationen,

die – im ersten Moment zumindest – nicht gerade sehr erhellend sind, wenn man erkennt, dass so manche für Mensch, Tier bzw. Natur ungünstige Entwicklung nicht aus Unkenntnis oder Ignoranz entsteht, sondern dass es sich um gezielte Aktionen handelt. Wie sonst ließe es sich erklären,

  • dass allein in den vergangenen 200 Jahren Hunderte Millionen von Menschen umgebracht wurden bzw. ihr Leid billigend in Kauf genommen wurde,
  • unsere Umwelt mehr und mehr zerstört wird – obwohl wir bereits seit Jahrzehnten die Zusammenhänge unseres Handelns mit ihren verhehrenden Auswirkungen auf die Natur erkennen können,
  • die Versorgung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln immer schlechter wird – allein die Zerstörung von schätzungsweise 90% von über Jahrhunderte sich an die Region ideal angepasstes Saatgut stellt eine der größten Katastrophen dar –
  • sowie in Wasser, Luft, Nahrungsmittel, Kosmetik… immer mehr Chemie beigesetzt wird.
  • u.v.m.

 

Immer wieder stellte ich mir im Leben die Frage:

was ist meine persönliche Lebensaufgabe, welchen Beitrag kann ich überhaupt leisten, um die Erde – mit all ihren Schönheiten – als lebendigen Ort zu bewahren. Dabei durfte ich zunehmend erkennen, wie reich mein Leben bisher ist, trotz mancher großen Herausforderungen – und dass es vieles gibt, was mich mit großer Dankbarkeit erfüllt. Diese Erfahrung und Kraft möchte ich nutzen, um meinen Beitrag für etwas mehr bewusstes SEIN zu leisten. Möge BewusstSEIN-24 ein wertvoller „Unterstützer“ dabei sein!